In der Nähe der Seilbahn-Unglücksstelle am norditalienischen Monte Mottarone ist am Dienstag ein TV-Mitarbeiter gestorben. Der Mitarbeiter eines italienischen Medienunternehmens habe dort Aufnahmen machen wollen, bestätigte die Bergrettung auf Nachfrage.
Der Mann habe vermutlich einen Herzstillstand gehabt, hieß es in einer Mitteilung der Retter weiter.
Zunächst sei noch versucht worden, ihn wiederzubeleben. Auch ein Ärzteteam wurde mit einem Rettungshubschrauber zum Ort des Geschehens geflogen.
In der norditalienischen Region Piemont waren am Sonntag beim Absturz einer Gondel westlich des Lago Maggiore insgesamt 14 Menschen ums Leben gekommen, nur ein kleiner Junge überlebte. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Tötung.
Laut einer Sprecherin des Infrastruktur-Referenten im Piemont will die Region die für Freitag geplante Etappe des Rennrad-Wettbewerbs Giro d’Italia über den Monte Mottarone wegen des Unglücks und der Trauer in der Gegend verlegen. Es werde nach einer Alternativroute gesucht.