Während international die Energiepreise unter Druck stehen, gibt es aus Vorarlberg eine beruhigende Nachricht: Strom und Gas bleiben vorerst stabil. Nach einem Gespräch zwischen der Landesregierung und Illwerke/vkw-Vorstand Christof Germann steht fest: Die Preise sind bis zum 31. März 2027 abgesichert.
Auch bei der Versorgung gibt es laut Germann keinen Grund zur Sorge. In Vorarlberg drohen keine Engpässe. Er spricht sogar von einer "Insel der Seligen", wenn es um Energie geht.
Große Preissprünge soll es ebenfalls nicht geben. Nur bei Kunden, deren Gasverträge im Herbst auslaufen, könnten Anpassungen notwendig werden. Diese würden sich aber im Rahmen der bestehenden Tarife bewegen.
Wie es danach weitergeht, ist allerdings offen. Landeshauptmann Markus Wallner will die Preisgarantie aktuell nicht verlängern. Die Entwicklung sei schwer vorhersehbar. Wichtig sei jetzt vor allem, dass die Versorgung gesichert ist und die Preise stabil bleiben.
Im Hintergrund sorgt der anhaltende Nahost-Konflikt weiter für Unsicherheit auf den Energiemärkten. Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht.