So abergläubisch sind wir Österreicher

Rund ein Viertel aller Österreicher – Frauen mehr als Männer – glauben an Gedankenübertragung, Wunderheilungen und übersinnliche Wahrnehmungen.
Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Linzer Meinungsforschungsinstituts Spectra gekommen. Dazu wurden 1.001 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahre, persönlich zu ihrer Einschätzung zu übernatürlichen Phänomenen befragt. Dabei zeigen sich starke Unterschiede. So scheinen Frauen dem Übernatürlichen grundsätzlich offener gegenüber zu stehen.

So glauben etwa 37 Prozent der Frauen, dass Wunderheilung, etwa durch Handauflegung oder Energieübertragung, durchaus real sein kann. Bei den Männern waren es mit 15 Prozent weniger als die Hälfte. Ein Fünftel der Herren der Schöpfung glaubt dafür an die Existenz von Telepathie. Diese reiht sich mit übersinnlichen Wahrnehmungen bei beiden Geschlechtern in die Top 3. Die genauen Ergebnisse findest du in der Tabelle oben aufgeschlüsselt.

Keine Fans von Aliens

Der Vergleich mit früheren Jahren zeigt, dass gerade Telepathen viel an Glaubwürdigkeit eingebüßt haben. Auch an Uri Gellers telekinetische Fähigkeiten, einen Löffel durch bloße Willenskraft zu verbiegen, überzeugte noch 2001 mehr als doppelt so viele Menschen, wie jetzt. Die Sparten Hellsehen, Magie und Hexerei konnten seit der letzten Befragung 2012 dafür sogar mehr Menschen überzeugen, die Differenz fällt allerdings innerhalb der Schwankungsbreite von +/- 3,16 Prozent.

Als wenig bis gar nicht realistisch erscheinen Geisterbeschwörungen, Hexerei, Exorzismus und die Kontaktaufnahme mit außerirdischen Wesen. Verschwörungstheorien rund um Begegnungen mit Aliens in Roswell und Area 51 sind für Österreicher also kaum glaubhaft. Auch Ufo-Sichtungen erscheinen den meisten bloß als Humbug.

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(rcp)

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