Ihre Diät schlägt nicht so an, wie Sie es gerne hätten? Vielleicht hören Sie einfach zu viel Jazz. Denn Forscher der Universität Arkansas in den USA haben nämlich herausgefunden, dass bestimmte Musikrichtungen ausschlaggebend für das Hungergefühl und das Essverhalten sind. Wir sind dieser verrückten Studie mal auf den Grund gegangen.
Wer beim Essen gerne Jazz hört, der sollte diese Gewohnheit lieber in Zukunft lassen. Denn Jazz macht, wie amerikanische Wissenschafter herausgefunden haben nämlich dick. Die sanfte Musikrichtung lässt uns ein Gourmet-Menü als noch schmackhafter wahrnehmen, als es ohnehin schon ist. Jazz könnte als ein Grund für einen Nachschlag sein, der dann zu extra Speckröllchen führt und so das Essen zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.
Die skurrile Studie:
Forscher der Universität Arkansas in den USA haben 99 Personen Schokolade essen lassen, während sie mit dem gleichen Lied, aber in unterschiedlichen Musikrichtungen beschallt wurden.
Das Ergebnis:
Den Probanden schmeckte die Süßigkeit bei Jazz um einiges besser. Sie nahmen die Schokolade als genussvoller wahr. Bei Hip-Hop hingegen, aßen die Personen langsamer und waren deutlich gestresster, wodurch sie weniger Schoko-Stücke naschten.
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Rock oder Klassik hatten allerdings keinen Einfluss auf das Geschmackserlebnis oder das Essverhalten. Dies könnte damit zu tun haben, dass man diesen Musikrichtungen im Alltag häufiger ausgesetzt ist. Wer hingegen Rap beim Essen hört, der wird wohl nicht über den Hunger hinaus essen. Ebenfalls ein Diät-Helfer: Musik, die man nicht ausstehen kann, denn die verdirbt nämlich auch den Appetit auf das allerliebste Lieblings-Essen.
Der gleiche Effekt blieb beim Verzehr von Paprika allerdings aus. Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass Schokolade als "emotionales Essen" gilt, zu dem man insbesondere in gefühlsbetonten Momenten eher greift, als zu Paprika. Die Forscher unterscheiden somit zwischen "emotional food" und "no-emotional food".
Quelle: berlinerkurier.de