Coronavirus

An oder mit Corona gestorben – brisante Studie

Wie eine neue deutsche Studie bestätigt, sind die meisten erfassten Sterbefälle in Zusammenhang mit Corona auf das Virus selbst zurückzuführen.

Heute Redaktion
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5,8 Millionen Todesfälle gibt es seit Jänner  2020 im Zusammenhang mit  Corona weltweit zu beklagen.
5,8 Millionen Todesfälle gibt es seit Jänner 2020 im Zusammenhang mit Corona weltweit zu beklagen.
Julian Stratenschulte / dpa / picturedesk.com

5,8 Millionen Menschen weltweit starben seit Jänner 2020 im Zusammenhang mit Corona. In Österreich gab es seit Beginn der Pandemie 14.594 Todesopfer zu beklagen.

Wie eine deutsche Studie nun bestätigt, sind die meisten erfassten Sterbefälle in Zusammenhang mit Corona auf das Virus selbst zurückzuführen. Die Analyse, die im Fachmagazin "The Lancet" publiziert wurde, kommt zu dem Schluss, dass bei 86 Prozent von über 1.000 obduzierten Fällen Covid-19 die zugrundeliegende Todesursache gewesen sei.

Nur bei 14 Prozent Corona als Begleiterkrankung

Nur in 14 Prozent der untersuchten Fälle war Corona lediglich die Begleiterkrankung, wie das Team um die Pathologin Saskia von Stillfried von der Uniklinik der RWTH Aachen berichtet.

Die häufigste unmittelbare Todesursache sei laut der Studie ein sogenannter diffuser Alveolarschaden gewesen. Alveolen sind tiefliegende Lungenbläschen, die für den Austausch zwischen Blut und Atemluft sorgen. Multiorganversagen, den Ausfall mehrerer lebenswichtiger Organe also, nennen die Wissenschaftler als zweithäufigste Todesursache.

Männer fast doppelt so häufig vertreten

Unter den 1.095 berücksichtigten obduzierten Toten waren Männer im Verhältnis fast doppelt so häufig vertreten wie Frauen. Die meisten männlichen Covid-19-Toten waren zwischen 65 und 69 sowie zwischen 80 und 84 Jahren alt. Die an Covid-19 gestorbenen Frauen waren zum größten Teil älter als 85 Jahre.

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