Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (VP) hat am Montag Maßnahmen für mehr soziale Gerechtigkeit in seinem Ressort vorgestellt. Neben einer Erhöhung der Beihilfen um 13 Prozent soll der Zugang zu finanzieller Unterstützung im zweiten Bildungsweg erleichtert werden.
Durch eine Erhöhung der Einkommensgrenze werden laut Mitterlehner jene profitieren, deren Eltern getrennt leben oder die ihr Studium nach dem 27. Lebensjahr beginnen. In Zukunft sollen zu den derzeit 200 Millionen Euro jedes Jahr noch weitere 25 Millionen für Beihilfen investiert werden.
Erstmals werden außerdem die 15 bestehenden Webseiten zu Studieninformationen unter www.studiversum.at gebündelt, was die Recherche zu Studienrichtungen, Finanzierung und Fristen erleichtere. Langfristiges Ziel des Wissenschaftsministers: Bis 2025 soll die Zahl der Studierenden mit Eltern ohne Matura von 18.000 auf 20.000 Personen anwachsen. Auch die Zahl der Studierenden mit Migrationshintergrund soll erhöht werden.