"Absoluter Wahnsinn"

Stürmer war Dealer! 27 Punkte Abzug für Tabellenführer

Spieler unter falschem Namen, 27 Punkte Abzug – und schwere Vorwürfe: Der Fall Haidhausen sorgt im deutschen Amateurfußball für großes Aufsehen.
Sport Heute
18.03.2026, 12:26
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Ein ungewöhnlicher Fall beschäftigt aktuell den Amateurfußball in Bayern. Ein Spieler der SpVgg Haidhausen soll unter falschem Namen eingesetzt worden sein. Das zuständige Sportgericht reagierte und zog dem Kreisliga-Tabellenführer 27 Punkte ab – neun Siege wurden annulliert.

Dem nicht genug – der neunfache Torschütze befindet sich derzeit in Haft. Laut Staatsanwaltschaft wird dem 34-Jährigen versuchter Mord sowie bewaffneter Drogenhandel vorgeworfen. Bei seiner Festnahme soll er mit dem Auto auf Polizisten zugefahren sein, ehe mehrere Schüsse ihn stoppten.

Bei einer Hausdurchsuchung stellten Ermittler fünf Kilogramm Amphetamine, 50.000 Euro Bargeld, mehrere Schusswaffen und mehrere Pässe sicher. In diesem Zuge wurde auch die mutmaßlich falsche Identität bekannt.

"Das ist absoluter Wahnsinn"

"Das ist absoluter Wahnsinn. Er war komplett unauffällig, schmiss nicht mit Geld um sich. Wir haben sogar Ablöse für ihn bezahlt", ist Klubboss Giuseppe Scialdone überrascht.

Der Verband begründete das harte Urteil gegen den Verein so: "Das Kreis-Sportgericht hat in seinem erstinstanzlichen Urteil zehn Spielwertungen zuungunsten der SpVgg Haidhausen vornehmen müssen, weil der betreffende Spieler aufgrund falscher Angaben nicht einsatzberechtigt gewesen ist."

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