Meisterkampf wieder offen

Sturm patzt im Steirer Derby gegen Hartberg

Sturm Graz enttäuscht im Steirer Derby gegen Hartberg, tut sich lange schwer und kommt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.
Sport Heute
12.04.2026, 16:25
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Der Meisterschaftskampf ist wieder offen – weil Sturm Graz im Steirer Derby gegen die TSV Hartberg patzt!

Der Tabellenführer der Bundesliga kam in Liebenau nicht über ein mageres 0:0-Unentschieden gegen die Gäste aus der Oststeiermark hinaus und hatte bei einem Eckball-Tor von Konstantin Schopp (72.) noch Glück, dass dieses aufgrund eines leichten Schubsers nicht zählte. In einer umkämpften Partie waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware –sowohl Sturm als auch Hartberg taten sich schwer, zwingende Tormöglichkeiten zu kreieren.

Enger Kampf um Meisterschaft

Durch das Unentschieden schrumpft Sturms (27 Punkte) Vorsprung an der Tabellenspitze auf den ersten Verfolger, LASK Linz, auf zwei Punkte – der Kampf um den Meisterteller ist damit wieder vollkommen offen. Für die TSV ändert sich durch den zweiten Punktgewinn im Meisterplayoff an ihrer tabellarischen Situation nichts. Die Oststeirer bleiben mit 18 Zählern Tabellenletzter. Der Patzer vom Ingolitsch-Team ermöglicht es auch Rapid, bis auf zwei Punkte an die Steirer heranzurücken – dafür muss aber ein Sieg im Derby gegen die Austria her.

Rotation bei Hartberg und Sturm

Beide Trainer mussten ihre Startformationen im Vergleich zur Vorwoche verändern. Fabio Ingolitsch brachte für den verletzten Filip Rozga den wiedergenesenen Spielmacher Otar Kiteishvili in der Startaufstellung. Manfred Schmid musste seine Mannschaft auf gleich vier Positionen verändern: Ammar Helac, Konstantin Schopp, Lucas Pazourek und Marco Hoffmann rutschten in die erste Elf.

Glück für Sturm bei Kopfballtreffer

Ganz große Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Am gefährlichsten wurde noch Sturm in Person von Seedy Jatta (9., 26. 33.) – der Stürmer kam zu drei Halbchancen. Hartberg hingegen fand offensiv kaum statt. Lediglich bei einem Eckball entstand im Sturm-Strafraum Torgefahr, weil Goalie Daniil Khudyakov den Ball ausließ und der sogar noch auf die Latte sprang.

Hat das Wiener Derby an Glanz verloren?

Dass die TSV offensiv kaum Akzente setzen konnte, lag vor allem auch am bärenstarken Jeyland Mitchell (20., 52.), der ein ums andere Mal gute Möglichkeiten vereitelte. Schopp (72.) traf nach einem Eckball, schubste aber im Vorfeld Mitchell leicht, weshalb das Tor nicht zählte – eine äußerst kleinliche Entscheidung des Schiedsrichters. Jakob Peter Hödl (87.) sorgte beinahe für den Lucky Punch, sein Drehschuss wurde aber leicht abgefälscht und ging am Tor vorbei.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.04.2026, 16:30, 12.04.2026, 16:25
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