Es war der Anfang des Sturm-Höhenflugs. Die Grazer holten im Februar 2021 Angreifer Yeboah für 1,2 Millionen Euro von der WSG Tirol, ein Jahr später folgte dann der Transfer des italienischen Nachwuchs-Teamspielers zu Serie-A-Klub Genoa. Für eine Gesamt-Ablöse von 6,5 Millionen Euro. Ein Teil des ausgemachten Betrages ist allerdings noch nicht an die Grazer geflossen.
Wie Sturms Wirtschafts-Geschäftsführer Thomas Tebbich der "Krone" verriet, schulden die Italiener dem österreichischen Tabellenführer noch Geld. "Die Ablöse haben wir mittlerweile erhalten, die vertraglich vereinbarten Bonuszahlungen nicht", wurde der Sturm-Geschäftsführer zitiert.
Dabei soll es sich um eine Summe im sechsstelligen Bereich handeln. Die Grazer haben mittlerweile sogar die UEFA und die FIFA alarmiert. "Die haben uns Recht gegeben", so Tebbich weiter. Mittlerweile muss sich der Internationale Sportgerichtshof CAS um den Fall kümmern.
Für Yeboah selbst zahlte sich der Transfer nach Genoa jedoch nicht aus. Der mittlerweile 23-Jährige brachte es in 31 Spielen für die Italiener nur auf einen Treffer und drei Assists. Danach wurde der italienische Nachwuchs-Teamspieler an Augsburg und für diese Saison an Montpellier verliehen. Der Ligue-1-Klub besitzt eine Kaufoption. Doch auch in fünf Spielen für die Franzosen blieb der 23-Jährige ohne Treffer.