Supermärkte führen jetzt Ampel für Kunden ein

Grün: Du darfst rein, Rot: Du musst warten. Heimische Supermärkte sollen ein Ampelsystem bekommen. In 15 Märkten wird die Ampel bereits verwendet.
Securities, extra abgestellte Mitarbeiter oder Eigenverantwortung: Supermärkte und Geschäfte tun sich in der Coronakrise schwer die Kundenanzahl zu beschränken, damit in den Märkten der verpflichtende Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Nach der Wagerlpflicht und Maskenpflicht beim Einkaufen kommt nun eine weitere Neuerung auf Kunden zu: Ein digitales Ampelsystem. Und das funktioniert genau so, wie eine herkömmliche Ampel.

Zeigt sie grünes Licht an, darf der Kunde in den Markt. Leuchtet sie dagegen Rot, heißt es warten, bis genug Kunden den Supermarkt wieder verlassen haben. Die Lösung stammt von der Wiener Digitale Mediensysteme GmbH, die digitale Lösungen für den Einzelhandel anbietet. Die Ampel wird am Eingang von Geschäften aufgestellt und erfasst Kunden je nach Größe des Markts per Kamera oder Lichtschranke.

Rot heißt Abwarten

Per App wird eine maximale Zahl an Kunden festgelegt. Ist diese erreicht, springt die Ampel auf Rot und lässt "Stop. Bitte warten Sie" lesen. Verlassen genug Kunden den Markt, springt die Ampel auf Grün und schreibt "Go. Bitte treten Sie ein." Zusätzlich lässt sich festlegen, das Markt-Mitarbeiter über jeweils erreichte Kunden-Kapazitäten per Smartphone informiert werden.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das System wird derzeit in 15 Supermärkten in Österreich getestet, fünf davon befinden sich in Wien. Die Macher gehen gegenüber "Wien.memo" davon aus, dass die Ampeln bald breitflächig eingesetzt werden, man habe "Zehntausende Anfragen". Möglich wäre es dabei auch, dass die Ampeln einer Webseite melden, ob es Wartezeit gibt oder ein Gebäude betreten werden kann. So könnten sich Kunden schon vorab informieren, ob gerade ein guter Zeitpunkt ist, um einkaufen zu gehen.





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