Supermarktkette Hofer will keine Kassen mehr

Generaldirektor Horst Leitner
Generaldirektor Horst LeitnerHofer
Die Aldi-Süd-Gruppe investiert 1,5 Milliarden Euro in Digitalisierung, anfangen will man in Österreich. Das wird sich ändern.

Die Aldi-Süd-Gruppe, zu der der heimische Diskonter Hofer gehört, buttert 1,5 Milliarden in eine Digital-Offensive. Pilotland wird dabei Österreich sein, wie Hofer-Chef Horst Leitner im Talk mit dem Magazin "trend" verriet.

Was Kunden zuerst bemerken werden, was sonst noch geplant ist.

Neues Einkaufs-Feeling: Was sich bei Hofer ändert

Preisschilder

Die Tage der Etiketten aus Papier sind gezählt. Die Anzeigen werden auf Digital-Displays umgestellt. Das erspart Mitarbeitern aufwendige Handarbeit, Umstellungen können ganz einfach auf Knopfdruck erfolgen.

Bezahlen

Aktuell wird nach Alternativen gesucht. Mögliche Lösungen sind Handy oder Selfscanning. Leitners Vision: dass man gar nicht mehr zur Kasse muss. Für viele Kunden "ist das die ärgerlichste Phase beim Einkaufen". Die wahrscheinlichsten Konzepte sind jene, die Amazon in US-Supermärkten testet – also Sensoren in Einkaufswagerln bzw. Kameras. Sie erfassen, was man einpackt und buchen automatisch das Geld ab.

Hofer-Onlinesupermarkt

Der ist ebenfalls ein Teil der Offensive.

Filialen

Auch analog soll’s rundgehen. Geplant ist die Umgestaltung der Märkte. Top-Thema hier: Frische Artikel sollen einen "ganz, ganz großen Stellenwert bekommen" und direkt zu den Eingängen rücken. Das ist nämlich, so Horst Leitner, ein Sortiment, das nicht so leicht durch Onlinehandel ersetzt werden kann.

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