Neue Verschärfungen – das hat für Ministerin Priorität

Geht Ostern in die Kirche: Ministerin Susanne Raab (VP)
Geht Ostern in die Kirche: Ministerin Susanne Raab (VP)Helmut Graf
"Glaube gibt Unterstützung in dieser Zeit", sagt Ministerin Susanne Raab. Sie spricht über Messen zu Ostern und ihre Priorität bei steigenden Zahlen.

Familien-, Frauen-, Integrations- und Kultusministerin Susanne Raab besuchte die "Heute" -Redaktion in der Wiener City und sprach im Video-Interview (in voller Länge unten zu sehen) über:

➤ Messen trotz Corona:"Die Kirchen setzen das verantwortungsbewusst um – kein Singen, FFP2-Maskenpflicht, Zwei-Meter-Abstand. Jetzt gibt es noch den Aufruf, sich vorab testen zu lassen. Viele Feiern werden draußen gemacht. Der Glaube ist etwas, das den Menschen in dieser Zeit ganz viel Unterstützung geben kann."

➤ Persönlich Oster-Pläne: "Ich werde einen Gottesdienst besuchen."

➤ Pandemie für Kinder: "Für sie ist es am schwierigsten, die sozialen Kontakte nicht zu haben. Daher haben wir den Jugendsport geöffnet. Treffen der Jungschar, der Blasmusikkappelle, der Pfadfinder, der Landjugend sind wieder möglich – mit maximal 10 Personen. So bekommen Jugendliche wieder eine Tagesstrukturierung."

Ministerin Susanne Raab: "Meine oberste Priorität liegt darauf, die Schulen offen zu halten."
Susanne Raab im "Heute"-Newsroom mit Herausgeberin Eva Dichand und Heute.at-Chef Clemens Oistric
Susanne Raab im "Heute"-Newsroom mit Herausgeberin Eva Dichand und Heute.at-Chef Clemens OistricHelmut Graf

➤ Einbindung von Migranten in der Pandemie: "Es gibt alle Informationen in 17 verschiedenen Sprachen. Wir haben mehrsprachige Online-Formate, wo man mit einer syrischen Ärztin über Corona sprechen kann. All diese Angebote stellen wir zur Verfügung, aber man muss sie auch nützen und sich aktiv darum kümmern. Es ist in diesem Fall so, wie es in der Integration immer ist: Es braucht die Eigenverantwortung und das Engagement des Migranten, der Migrantin genauso."

Mögliche weitere Lockdowns: "Wir evaluieren die Situation laufend. Vor allem als Familienministerin ist es mir wichtig zu sagen, dass wir alles dafür tun, die Schulen offen zu halten. Da liegt meine Priorität."

➤ Schwangerschaft: "Ich bekomme im Sommer mein Kind, man hat nicht nur Sorge um die eigene Gesundheit, sondern auch um die des Kindes und möchte sich daher keinesfalls anstecken. Auch eine Impfung ist für mich als Schwangere noch nicht möglich."

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