Swarovski baut weitere 1.000 Stellen ab

Der Kristallkonzern Swarovski muss ein Viertel der Stellen abbauen.
Der Kristallkonzern Swarovski muss ein Viertel der Stellen abbauen.picturedesk.com
200 Mitarbeiter sind erst der Anfang. Im Herbst sollen bei Swarovski in Wattens weitere 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Am Montag erhielten 200 Mitarbeiter von Swarovski am Hauptstandort in Wattens ihre Kündigung per Mail, "Heute" berichtete. Wie der Kristallkonzern am Dienstag angekündigte, sollen im Herbst von den derzeit noch bestehenden 4.600 Stellen weitere 1.000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Geschäftsführer Robert Buchbauer bezeichnete dies im "ORF"-Interview als "schmerzliche, aber alternativlose Entscheidung."

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Die Corona-Krise hat den Markt für Luxusgüter schwer getroffen. Derzeit befinden sich die meisten Swarovski-Mitarbeiter in Kurzarbeit. Im Herbst wird rund ein Viertel von ihnen ihren Job verlieren. Grund dafür sind Umsatzeinbußen für heuer mit rund 35 Prozent auf unter zwei Milliarden Euro. Aufgrund der Rezession kann man auch 2021 nicht mit einem normalen Geschäftsjahr rechnen.

Hohe Verluste durch Konkurrenzdruck und Pandemie

Die Konkurrenz setzte dem Unternehmen in Wattens bereits in den vergangenen Jahren zu, weil diese die Preise in den Keller getrieben habe, erklärt Buchbauer. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sei es notwendig, in der Produktion und auch im Sortiment deutlich schlanker, damit effizienter und flexibler zu werden, betont der Konzernchef. Für die gekündigten Mitarbeiter werde es einen Sozialplan geben.

Der bevorstehende Abbau sei notwendig, um die Konzernzentrale in Wattens langfristig abzusichern.

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