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"Täter schickte in meinem Namen Coronaleugner-Briefe"

Durch Zufall erfuhr eine Steirerin, dass ein Unbekannter in ihrem Namen Coronaleugner-Briefe verschickte. Die Frau vermutet einen Racheakt. 
Amra Duric
01.01.2022, 11:24

Keine festlichen Feiertagsgrüße, sondern verschwurbelte Coronaleugner-Texte wurden im Namen einer Leobenerin an zwei Tageszeitungen geschickt. Der bisher unbekannte Täter hatte die Leserbriefe mit der Dienstadresse der Steirerin versendet. Das Schreiben beginnt laut der "Kleinen Zeitung" mit den Worten: "Ich habe gelesen, dass bei einer Coronaimpfung den Leuten ein Chip eingepflanzt wird."

Betroffene vermutet einen Racheakt

Hinter die gefälschten "Leserbriefe", die mit dem Computer geschrieben wurde, kam die Betroffene nur durch Zufall. Kurz vor Weihnachten wurde ein Leserbrief an ihre Firmenadresse geschickt. "Es war zu wenig Porto für die beiden Briefe bezahlt worden", so die Steirerin gegenüber der "Kleinen Zeitung". Daraufhin suchte die Frau sofort die Polizei auf. "Dort haben mir die Beamten gesagt, dass ihnen ein derartiger Fall bisher in Leoben noch nie untergekommen ist."

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„"Ich habe beruflich mit sehr vielen Leuten zu tun. Da sind immer wieder welche dabei, die ich bitten muss, Maske zu tragen und ganz generell, die Covid 19-Maßnahmen einzuhalten."“

Die Anzeige wurde mittlerweile an die Staatsanwaltschaft Leoben übermittelt. Laut der Betroffenen, die sich klar von dem Schreiben distanziert und dreimal geimpft ist, könnte ein Racheakt hinter dem Schreiben stecken. "Ich habe beruflich mit sehr vielen Leuten zu tun. Da sind immer wieder welche dabei, die ich bitten muss, Maske zu tragen und ganz generell, die Covid 19-Maßnahmen einzuhalten", so die Steirerin. 

Durch die Coronaleugner-Briefe lässt sich die Betroffene aber nicht einschüchtern. Auch ihr Arbeitgeber zeigte Verständnis. "Ich habe natürlich auch meinen Dienstgeber über den Vorfall informiert und gesagt, dass diese Schreiben natürlich nicht von mir stammen. Ich habe zum Glück vollen Rückhalt und totale Unterstützung", erzählt die Frau gegenüber der "Kleinen Zeitung."