Wildtiere

Täuschend echt! Ist bald Schluss mit echten Delfinen?

Am 27. Mai wurde in Los Angeles erneut ein Delfin-Roboter mit dem Namen "Delle" vorgestellt. Der "animatronische" Delfin wirkt täuschend echt. 

Christine Kaltenecker
Der Roboter wiegt ungefähr 123 Kilogramm und gleicht einem echten Delfin auf das Haar. 
Der Roboter wiegt ungefähr 123 Kilogramm und gleicht einem echten Delfin auf das Haar. 
VALERIE MACON / AFP / picturedesk.com

Unter der Verantwortung der Tierrechtsorganisation PETA wurde von Roger Holzberg und Walt Conti von Edge Innovations aus San Francisco ein lebensechter Roboter-Delfin erfunden, der das Potenzial hat, die grausame Haltung von Meeressäugern in Gefangenschaft zu beenden. "Delle" - wie die Roboterdame genannt wird - gleicht ihren lebenden Vorbildern aufs Haar und wird mittels Fernbedienung im Becken gesteuert. Während einer Veranstaltung am 27. Mai in Los Angeles (USA) wurde "Delle" nun auch Kindern vorgestellt. Die waren begeistert!  

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    Der animatronische Delfin wurde von Edge Inovations mit dem Ziel entwickelt, die in Gefangenschaft gehaltenen Tiere in Meeresparks zu ersetzen
    Der animatronische Delfin wurde von Edge Inovations mit dem Ziel entwickelt, die in Gefangenschaft gehaltenen Tiere in Meeresparks zu ersetzen
    VALERIE MACON / AFP / picturedesk.com

    Einmal mit einem Delfin busseln

    Die Kids waren sichtlich von dem "animatronischen" Delfin begeistert und störten sich überhaupt nicht daran, dass "Delle" eigentlich keinen Herzschlag hat. Das Erlebnis, einmal einen Delfin zu streicheln und zu liebkosen, konnte ihnen niemand mehr nehmen. "Delle" wiegt ungefähr 123 Kilogramm und bewegt sich dank der exakten Kopie eines Delfin-Skeletts auch genauso wie ein echter Tümmler. Er reagiert sogar auf menschliche Gesten - mit dem großen Unterschied, dass er nicht darunter leidet, Kunststücke zu vollführen und in einem - meistens - viel zu kleinen Becken gehalten zu werden. 

    Die Experten arbeiten hart daran, dass sukzessive die lebenden Delfine vom Roboter-Tümmler in den diversen Wasser-, Freizeit- und Meeresparks weltweit ersetzt werden. Punkt an PETA! 

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