Taifun nähert sich Olympia-Region – Wetterbehörde warnt

Ein Taifun bewegt sich auf Japan zu
Ein Taifun bewegt sich auf Japan zuimago images/Jonathan William Mi
Ein Taifun bewegt sich auf Japan zu. Die Wetterbehörde warnt vor dem Sturm. Das Organisationskomitee der Spiele bereitet sich vor und beschwichtigt.

Sorgt ein Taifun für Chaos bei den Olympischen Spielen? Möglich ist es. So nimmt der Taifun "Nepartak" Kurs auf Japan und somit die Olympia-Region. Am Sonntag bewegte er sich über dem Pazifik mit Windgeschwindigkeiten nahe seines Zentrums von gut 100 Kilometern in der Stunde weiter in Richtung der japanischen Hauptinsel Honshu. Wie die nationale Wetterbehörde sagte, dürfte sich der Wirbelsturm – der Achte der Saison – gegen Dienstag dem Osten und Nordosten des Inselreiches nähern und droht, im Gebiet um die Olympia-Stadt Tokio, auf Land zu treffen.

Die Folge: Die japanische Wetterbehörde warnte vor heftigen Regenfällen, stürmischen Winden und hohem Wellengang. Und auch das Organisationskomitee der Spiele stellt sich nach eigenen Angaben auf den Taifun ein. Als erste Vorsichtsmaßnahme wurden Ruderwettbewerbe vom Montag auf das Wochenende vorgezogen und die für Dienstag geplanten Läufe auf später in der Woche verschoben. Kräftige Winde und starke Windböen könnten am Dienstag für ungleiche Bedingungen sorgen und eventuell die Ruderrennen gänzlich unmöglich machen, erklärte das IOC.

Während manche Expertinnen und Experten also bereits bangen, gibt es auch diejenigen, die die Gefahr relativieren. So sagte ein Sprecher des Organisationskomitees: "Man muss nicht allzu besorgt sein." Nach US-Standard handle es sich nicht einmal um einen Taifun, sondern nur um einen Tropensturm. Und: "Der Sturm wird voraussichtlich im Nordosten Japans auf Land treffen und sich bald darauf am Japan-Meer zu einer Tiefdruckzone abschwächen."

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