Die Nachricht vom angeblichen Tod der Schauspielerin Tanya Roberts (65) hatte Anfang der Woche die Film- und Fernsehwelt erschüttert. Mehrere US-Medien und auch "Heute" hatten berichtet, dass die beliebte TV- und Kinodarstellerin an Weihnachten bei einem Spaziergang kollabiert und kurze Zeit später im Krankenhaus verstorben sei. Eine Meldung, die sich einen Tag nach der großen Trauer als falsch herausstellt, denn laut ihrem Sprecher ist Roberts nach wie vor am Leben.
Die genauen Hintergründe der Falschmeldung bleiben weiterhin unklar. Es dürfte sich aber um ein Missverständis handeln, auf das sich Roberts Sprecher in einem früheren Statement bezogen hatte. "Als ich sie in ihren letzten Augenblicken hielt, öffnete sie ihre Augen", wird der Lebensgefährte der Schauspielerin darin laut "Bild" zitiert, was für eine Kette von Verwirrungen sorgte. Denn aus datenschutzrechtlichen Gründen durfte das Spital, in dem Roberts behandelt wurde, auch auf Nachfrage keine Angaben über ihren Gesundheitszustand weitergeben. Am Ende will niemand für den Schlamassel verantwortlich sein.
Tanya Roberts kämpfte in der legendären TV-Serie "Drei Engel für Charlie" für Recht und Ordnung und wurde Mitte der 80er-Jahre als Bond-Gespielin im Film "Im Angesicht des Todes" an der Seite von Roger Moore weltberühmt. Zahlreiche Engagements für Film und Fernsehen folgten, zuletzt in der Sitcom "Die wilden Siebziger", bis sie sich 2005 aus dem Showgeschäft zurückzog.