Tatü tata, jetzt ist der Hofer da

Bild: keine Quellenangabe

Stimmt schon, die Kandidatenkür für die Bundespräsidentenwahl hatte zuweilen komödiantenhafte Züge. Doch das ist nicht allein schuld der Politiker.

Stenzel fix, eher nicht, ganz sicher, doch wieder nicht. Was wir Journalisten – und zwar alle – zuletzt serviert haben, war die Erhöhung von Kaffeesudleserei zur politischen Wissenschaft. Und es wurde dabei so hysterisch umgerührt, dass oft der Löffel steckenblieb.

Nun also Norbert Hofer. Hat er Chancen? Sicher. Er ist der Jüngste, kein Polterer, politisch hellblau statt auf der dunklen Seite des Mondes. Sein Schicksal wird es im Wahlkampf menscheln lassen. Sein größtes Problem: Niemand kennt ihn.

87 Tage vor der Wahl ist alles offen. Zwei linke Kandidaten, zwei rechte, dazwischen irrlichternd eine Ex-Richterin, die mal da, mal dort steht.

Für Hundstorfer wird das eine schware Partie gegen Van der Bellen, der weit ausstrahlt auch in andere Parteisphären.

Und Khol? Wird eng gegen Hofer, der beim Thema Asyl Schmied ist und nicht Schmiedl.

Gut möglich: eine Stichwahl Van der Bellen gegen Hofer, ein grüner Sieger – und Rot-Schwarz mit dem nächsten blauen Auge.

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