Tauchgang statt Radweg für die Linzer Radler

Was tun, wenn man in Linz mit dem Rad unterwegs ist und entsprechend sichere Radwege fehlen? Die Linzer Grünen haben eine Lösung samt Video…

Der Radfahrer-Anteil in Linz ist überschaubar hoch. Ein Grund sind zahlreiche Problemstellen, Fallen und fehlende Radwege. Zwar versucht die Stadt, die Situation zu verbessern, aber noch immer gibt es viel zu tun.

Bestes Beispiel: die Nibelungenbrücke. Dort spielen sich vor allem im Sommer immer wieder gefährliche Szenen ab, weil sich Radfahrer, Fußgänger und neuerdings auch E-Scooter-Fahrer einen sehr beschränkten Platz teilen müssen.

Mit dem Rad DURCH die Donau

Die Linzer Grünen haben nun eine sehr originelle Lösung gefunden und haben dazu auch gleich ein Video gemacht. Das zeigt einen verzweifelten Radler, der in seiner Not ins Wasser geht. Ausgerüstet mit einer Tauchausrüstung, taucht er samt Rad ans andere Donauufer.

Das natürlich nicht ganz ernst gemeinte Video soll zeigen, dass die Brücke für viele Menschen ein tägliches Ärgernis ist. "Hier hätte schon vor Jahren eine Lösung im Sinne der Radfahrer gefunden werden müssen. Verbesserungen sind aber immer an finanziellen Streitigkeiten zwischen Stadt und Land gescheitert", so der Grüne-Gemeinderat Klaus Grininger.

Mehr Geld für Radinfrastruktur



"Wir wollen mehr Radwege, weniger Ärger. Dazu muss das Radbudget deutlich aufgestockt werden", fordert der Mobilitäts- und Bezirkssprecher der Grünen Linz. Eine Million Euro hätte er gerne, nur für den Ausbau der Radinfrastruktur.

Und das war das erste Video. Regisseurin der beiden Filme ist übrigens Sophia Hochedlinger, selbst Gemeinderätin der Grünen in Linz.

(gs)

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