Franz Pramendorfer aus Eberschwang im Innviertel liebt das Tauchen und hat dabei schon einige Abenteuer erlebt. "Heute.at" sprach mit ihm über seine unvergesslichen Begegnungen mit einem Krokodil auf zwei Kuba-Reisen. Er verriet, was dabei in seinem Kopf vorging und welchem Tier er im Wasser lieber nicht begegnen will.
Franz Pramendorfer aus Eberschwang im Innviertel liebt das Tauchen und hat dabei schon einige Abenteuer erlebt. "Heute.at" sprach mit ihm über seine unvergesslichen Begegnungen mit einem Krokodil auf zwei Kuba-Reisen. Er verriet, was dabei in seinem Kopf vorging und welchem Tier er im Wasser lieber nicht begegnen will.
Der 53-jährige Österreicher, dessen Firma unter anderem Touren für Flusstauchen anbietet, hat unter Wasser schon Bekanntschaft mit vielen Tieren gemacht. Neben verschiedenen Haiarten und Schlangen sind ihm vor allem die Begegnungen mit einem Krokodil in Erinnerung geblieben. Gleich zweimal, zu Weihnachten 2012 und im November 2014, hatte er im Archipel Jardines de la Reina Gelegenheit dazu.
Beim ersten Mal war er mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen auf Tauch-Safari. Als ein Tourguide grünes Licht gab, wagte sich der Mann ins Wasser und schnorchelte zum fast zweieinhalb Meter langen Tier. "Da ist mir schon die Düs'n gegangen", gibt der leidenschaftliche Taucher im Gespräch mit "Heute.at" zu - heute kann er darüber lachen.
Was seine Frau zu Vater und Söhnen sagte
Der Familienvater sondierte zunächst die Lage. Als sich das Reptil friedlich verhielt, gingen auch seine beiden Söhne Peter und Frank, damals 16 und 18 Jahre alt und ein Freund ins Wasser. Mutter Ursula hielt am Boot die Stellung. "Sie hat 'Nicht zu weit zuwe' geschrien", erinnert er sich schmunzelnd an den Weihnachtsurlaub vor zweieinhalb Jahren. Er traute sich sogar, das Tier am Schwanz zu berühren.
fehlten zwar die beiden Söhne, dafür traf Pramendorfer einen alten Bekannten - er ist sich absolut sicher, demselben Krokodil begegnet zu sein.
Im Notfall greift er zur GoPro
Den Respekt vor Krokodilen hat der Taucher nicht abgelegt. "Ich musste schon einmal mit der GoPro draufhauen", als ihm ein Krokodil zu nahe gekommen sei. Es sollten auch nicht zu viele Taucher gleichzeitig im Wasser sein, damit sich das Reptil nicht in die Enge getrieben fühlt. Vor Haien und Krokodilen schreckt Pramendorfer nicht zurück. Nur "mit einem Nilpferd" würde er niemals ins Wasser steigen.