Ende März war der Gedenkmarsch für die Opfer der Terroranschläge in Brüssel noch abgesagt worden. Am Sonntag wurde der Event nachgeholt. 7.000 Menschen gingen auf die Straße, um der 32 Opfer zu gedenken.
Ende März war der Gedenkmarsch für die Opfer der noch abgesagt worden. Am Sonntag wurde der Event nachgeholt. 7.000 Menschen gingen auf die Straße, um der 32 Opfer zu gedenken.
Die ursprünglich für 22. März geplante Gedenkveranstaltung wurde verschoben, da damals viele Sicherheitskräfte für die Fahndungen der Tatverdächtigen abgestellt waren. Nach mehreren erfolgreichen Razzien samt war rund vier Wochen später die Zeit für den "Marsch gegen Terror und Hass" gekommen.
Auch wenn die Organisatoren mit der doppelten Anzahl an Teilnehmern gerechnet hatten, war der Marsch ein wichtiges Symbol. Denn Vertreter verschiedener Religionen nahmen tatkräftig teil, darunter auch viele Muslime. "Die Liebe ist unsere Religion und unser Glaube", stand auf einem Banner.
"IS hau ab"
Auch aus dem als Islamisten-Hochburg geltenden Stadtteil Molenbeek kamen Demonstranten. "IS hau ab, Brüssel gehört dir nicht", skandierten die Demonstranten.
Viele Teilnehmer des Marsches trugen Blumen bei sich. Am Place Fontainas wurden die Namen der 32 Verstorbenen vorgelesen, es folgte eine Schweigeminute. Es gab Ansprachen von Angehörigen der Opfer, Einsatzkräften und Religionsvertretern.