Die Corona-Zahlen in Österreich steigen wieder rasant nach oben. Am Mittwoch wurden etwa über 12.000 Neuinfektionen von den Ministerien gemeldet. Ein Bericht, der "Heute" vorliegt, zeigt, dass nun vermehrt Infektionen nach Auslandsaufenthalten nach Österreich importiert werden.
Wie die Statistik zeigt, werden viele Neuinfektionen direkt aus dem Nachbarland nach Österreich gebracht. Besonders Deutschlandund Italienstechen dabei besonders hervor. Von unseren nördlichen Lieblingsnachbarn kamen nach Angaben des Ministeriums in der Vorwoche 1.047 Fälle nach Österreich. Das entspricht einem Anstieg von 95 Infektionen gegenüber der vor-Vorwoche.
Noch heftiger ist der Anstieg von Infektionen, die auf Reisende aus Italien zurückzuführen sind. 1.346 Neuansteckungen sind auf das südliche Nachbarland vergangene Woche zurückzuführen gewesen – noch um 233 mehr als im Vergleichszeitraum der 24. auf die 25. Kalenderwoche.
Anders als noch zu Jahresbeginn, als vermehrt Fälle aus Bosnien Herzegowina nach Österreich eingeschleppt wurden, sind es nun beliebte Urlaubshotspots, die als Treiber der Infektionszahlen herhalten. So sind auch 702 Fälle (+28) auf Spanien zurückzuführen. Rasant angestiegen (+ 270) sind die Infektionen zudem aus Kroatien kommend. Hier spricht das Ministerium von 866 Fällen, die in der vergangenen Woche gemeldet wurden.
Prozentuell gesehen, kommt eine überwältigende Mehrheit von 69 Prozent aller importierten Fälle aus dem EU-Ausland, 14 Prozent führt das Ressort von Gerhard Karner auf den Westbalkan zurück. Zudem stammen neun Prozent aus dem übrigen europäischen Ausland und fünf Prozent aus nicht näher definierten anderen Teilen der Welt.