Polizei sucht Verdächtigen

Tausende Euro futsch – Polizei jagt "Andre Schneider"

Unter einem Alias gab sich ein Unbekannter als Autoverkäufer aus. Die LPD Oberösterreich warnt vor ihm – und berichtet von seinem jüngsten Opfer.
Oberösterreich Heute
03.10.2024, 22:04
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Mitte September wurde ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach über eine Anzeigenplattform auf einen Geländewagen in Deutschland aufmerksam. Über die hinterlegte E-Mail-Adresse erklärte er, interessiert zu sein.

Sämtlicher Informationsaustausch zum Fahrzeug, die Übermittlung des Kaufvertrages und die Rechnungslegung erfolgte per Mail mit einem gewissen Andre Schneider. Was der Mühlviertler nicht wusste: Der Mann täuschte nur vor, ein Autoverkäufer zu sein.

Mann bereits bekannt

Am 16. September überwies er den vereinbarten Kaufpreis – knapp 20.000 Euro – per SEPA-Überweisung. Danach rief der Mühlviertler bei der tatsächlichen Autovermietungsfirma an. Dort erklärte man ihm, dass das Unternehmen den Geländewagen gar nicht zum Verkauf angeboten hatte.

Und: Der 64-Jährige war nicht das erste Opfer von "Andre Schneider". Es habe bereits mehrere Betrugsfälle durch den Unbekannten gegeben – immer unter demselben Namen. Die Ermittlungen laufen.

Phishing-Mails im Umlauf

Die Betrugsmaschen enden nicht selten mit dem Verlust von sehr hohen Geldsummen. Kürzlich warnten Polizei und Arbeiterkammer zum Beispiel vor gefährlichen Phishing-Nachrichten.

Sie täuschen vor, vom Finanzdienstleister BitPanda zu kommen. Die Täter kommen so an die Krypto-Wallets ihrer Opfer. Die Folge: das Guthaben wird abgeschöpft. Es gab bereits mehrere Anzeigen in Oberösterreich, so das Landeskriminalamt.

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