Tausende Flüge wegen Schneesturm gestrichen

Der erste Wintereinbruch im neuen Jahr hat in den USA zu massiven Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens geführt. Wegen eines Schneesturms mit bis zu 36 Zentimetern Neuschnee wurden landesweit mehr als 4000 Flüge gestrichen, weitere 7000 mussten verschoben werden, meldete die Webseite FlightAware. In den Bundesstaaten New York und New Jersey wurde der Notstand ausgerufen.

Schneestürme und klirrende Kälte haben den Nordosten der USA am Freitag teilweise lahmgelegt und tausende Flugausfälle zur Folge gehabt. An der Ostküste fielen stellenweise mehr als 60 Zentimeter Schnee, mehrere Bundesstaaten riefen den Notstand aus.

Schnee sorgt für Flugchaos

Die Bürger wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Der Wetterdienst warnte angesichts des herannahenden Sturms vor heftigem Wind bei eisigen Temperaturen. Am stärksten betroffen waren die Flughäfen in Chicago und Newark. Auch an den Airports der Städte Philadelphia und Boston wurden zahlreiche Verbindungen gestrichen.

Die drei New Yorker Großflughäfen bereiteten sich auf die Versorgung gestrandeter Passagiere vor. Der Wintereinbruch überraschte zahlreiche Reisende auf dem Rückweg ihrer Weihnachtsferien. Am JFK-Flughafen, am Airport Newark und am Flughafen LaGuardia fielen zahlreiche Flüge aus.

In New York, wo bis zu 22 Zentimeter Schnee fielen und 1.700 Räumfahrzeuge auf die Straßen geschickt wurden, sollten die gefühlten Temperaturen bis Freitagabend auf minus 25 Grad sinken. Bürgermeister Bill de Blasio, der sein Amt erst am Mittwoch angetreten hatte, wurde durch das Unwetter vor seine erste Bewährungsprobe gestellt. Er rief die Menschen am Donnerstag auf, möglichst zu Hause zu bleiben und ein Auge auf ihre Nachbarn zu haben.

Unwetterwarnungen, wohin das Auge reicht

Unter anderem für die Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania sowie mehrere Neuengland-Staaten galten zunächst bis Freitag Unwetterwarnungen.

In Boston, wo die Temperatur auf bis zu minus 21 Grad Celsius fallen könnte, entschied Bürgermeister Thomas Menino, dass die Schulen am Freitag geschlossen bleiben.

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