Tausende entzündeten Lichtermeer für Ute Bock

Am Freitagabend verabschiedeten Unterstützer und Weggefährten gemeinsam mit bis zu 10.000 Besuchern die verstorbene Menschenfreundin.

Zwei Wochen nach dem Tod von Ute Bock gedenken die Wiener der Flüchtlingshelferin mit einem Lichtermeer am Heldenplatz. Am Freitagabend ab 17 Uhr haben sich tausende Teilnehmer, darunter auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Ehefrau Doris Schmidauer, versammelt, um die 75-Jährige zu ehren. Unternehmer Hans-Peter Haselsteiner führte durch den Abend.

Bock starb am 19. Jänner nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren im Ute-Bock-Haus in Favoriten. Ein Ehrengrab der Stadt Wien lehnte die Familie ab. Für die Öffentlichkeit war die Veranstaltung am Heldenplatz damit die einzige Möglichkeit, Abschied zu nehmen. In Innsbruck, Klagenfurt und Bregenz gab es zeitgleich Gedenkveranstaltungen.

Erbe soll weiterleben

Der Verein Ute Bock wird auch nach dem Tod seiner Namensgeberin aktiv bleiben. Im Ute-Bock-Haus gibt es 64 Einzelzimmer und acht Kleinwohnungen, Essensausgaben, Kleiderspenden und Deutschkurse. "Wir werden versuchen, so weiterzumachen wie bisher. Im Moment leben wir und arbeiten wir noch mit Ute Bock", sagte Vorstandsmitglied Christl Weinberger.

Die Ansprache von Präsident Van der Bellen:

(red)

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