Thailand ist zurzeit als Reiseziel nicht empfehlenswert: Das Land erlebt die schlimmsten Regenfälle und Überschwemmungen seit Jahrzehnten. Einige Sehenswürdigkeiten können nicht mehr besucht werden, so die Tempelanlagen der alten Königsstadt Ayutthaya: Sie stehen unter Wasser.
und Pathum Thani überschwemmt. Die Regierung musste Anfang Oktober Wasser aus zwei Staudämmen im Norden des Landes auslassen, weil diese wegen der starken Monsun-Regenfälle überfüllt waren. Dadurch trat der Chao-Praya-Fluss, der durch viele Reisbauflächen und die Millionenmetropole Bangkok fließt, in vielen Regionen über die Ufer.
Hauptstadt zittert vor Wochenende
Am Donnerstag wurde in Bangkok Überschwemmungs-Alarm ausgerufen. Die Menschen wurden dazu aufgefordert wegen drohendem Hochwasser ihre . Wenig später folgte eine Entwarnung. Am Wochenende soll es wieder starke Regenfälle geben. Die Angst in der überfluteten Hauptstadt ist groß.
Trinkwasser neigt sich dem Ende zu
Die Behörden entwarnten aber: Die aufgebauten Dämme seien größer als die angesagten Fluten. Allerdings werden die Trinkwasserflaschen knapp, da viele Trinkwasser-Firmen ihren Betrieb einstellen mussten.
In den starken Monsun-Regenfällen und Wassermassen sind in Thailand bisher mindestens 281 Menschen ums Leben gekommen. Auch Thailands Nachbarländer Kambodscha, Laos und Vietnam sind von den schweren Unwettern betroffen. Alleine in Bangkok leben 7 Millionen Menschen.