In der Nacht auf den 12. Dezember attackierte in Baden ein 23-jähriger Fahrgast von hinten einen 60-jährigen Taxilenker mit einem ca. 30 cm langen Messer brutal. Das Opfer erlitt lebensbedrohliche und schwerste Stich- und Schnittverletzungen im Hals- und Kopfbereich. Er konnte aber noch Hilfe rufen, woraufhin der 23-Jährige ohne Beute davonlief – hier die Details.
Aufgrund der schweren Verletzungen musste das Opfer dann mehrere Tage intensivmedizinisch versorgt werden, der Gesundheitszustand des Taxilenkers war anfänglich lebensbedrohlich. Der Täter wurde indes kurz darauf festgenommen, hatte Waffe und Blut noch bei bzw. an sich. Der 23-Jährige zeigte sich geständig, als Motiv nannte er seine aussichtslose finanzielle und private Situation.
Täter gestand zweiten Überfall
Im Wr. Neustädter Gefängnis gestand er jetzt, nachdem ihn die Polizei mit den Beweisen konfrontiert hatte, noch eine weitere Bluttat. Bereits am 1. November hatte er einen 57-jährigen Mann am Heimweg in Baden ebenfalls mit einem Messer attackiert und ausrauben wollen.
Dem Opfer fügte er dabei im Handbereich schwere Schnitt- und Sehnenverletzungen zugefügt zu haben. Auch der 57-Jährige rief aber erfolgreich um Hilfe und der 23-Jährige musste wie beim folgenden Überfall ohne Beute flüchten.
Der 57-Jährige wurde mehrfach operiert und folglich mehrere Tage im Landesklinikum Baden medizinisch betreut, war aber nicht in Lebensgefahr. Beide Opfer leiden aufgrund der Verletzungen nach wie vor an körperlichen Einschränkungen und wurden durch das brutale und äußerst aggressive Vorgehen in große Angst versetzt.