Spital! Wiener Taxler packt über wilde Corona-Fahrten aus

Ein Taxifahrer sprach mit "Heute" über die Gefahren seines Berufes.
Ein Taxifahrer sprach mit "Heute" über die Gefahren seines Berufes.Clemens Pilz
Wiener Taxifahrer verrichten in der COVID-19-Pandemie einen Hochrisikojob. Im "Heute"-Interview schildert ein Fahrer, wie gefährlich sein Beruf ist.

Zu den Gesundheitsrisiken des Taxilenkens in der Bundeshauptstadt zählt neben der erhöhten Unfallsrate und der psychischen Stressbelastung im Straßenverkehr seit knapp 14 Monaten die vielfach erhöhte Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus. Im Gespräch mit "Heute" prangert ein 67-jähriger, selbstständiger Taxifahrer die Rücksichtlosigkeit mancher Fahrgäste an und appelliert an ihre Courage: "Wir tun alles, damit die Fahrten sicher sind, aber die Gäste müssen auch mitmachen." Neben den massiven Umsatzverlusten – bei ihm ist das Geschäft "um 80 Prozent zurückgegangen" – spricht er offen über das schwierige Corona-Sicherheitsmanagement bei der Personenbeförderung (Video unten).

Droht das Taxler-Sterben?

Wie betroffen Wiener Taxifahrer aktuell sind, zeigte sich auch in einer "Krone"-Reportage. Ein 28-jähriger Taxilenker berichtete, dass er in den letzten Wochen mehrere Begräbnisse besucht hat: "Einige Kollegen von mir sind gestorben. Sie wurden sicherlich von Kunden angesteckt". Die Hygiene-Vorschläge des Gesundheitsministeriums, wie u.a. die regelmäßige Desinfizierung und Durchlüftung des Innenraums sowie die Beifahrersitzsperre, sind laut den befragten Taxifahrern sinnlos, wenn sich die Fahrgäste nicht vernünftig verhalten.

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