Taylor Swift: 4 gefährliche Stalker in 1 Woche

Wenn Taylor Swift auch nur halb so treue Fans wie Stalker hat, hat sie ausgesorgt. Vier Männer waren in einer Woche hinter ihr her.
Vier Männer in einer Woche - und das war nur die Spitze des Eisbergs. Jeden Cent, den Taylor Swift in ihre Security buttert, ist bitter nötig. Im April häuften sich die Übergriffe und Einbruchsversuche bei der "Look What You Made Me Do"-Sängerin.

Der letzte in einer langen Reihe von Stalkern wurde am Freitag von der Polizei in New York abgeführt.

Roger Alvarado schlief in Taylors Bett

Der Stalker soll in den frühen Morgenstunden des Freitags (20.4.) zum Haus von der Sängerin in New York gegangen sein. Dort lehnte er ganz frech eine Leiter an die Fassade, zerbrach mit

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. seiner Hand das Fenster und kletterte in die Wohnung.

Dort ging er erst einmal duschen - man will sich gar nicht vorstellen, warum - und legte sich dann in Taylors Bett, wo er prompt einschlief.

Wenig überraschend hatte ein Zeuge die Aktion bemerkt. Er rief die Polizei, die Alvarado noch im Gebäude festnahm. Was der Stalker nicht wusste: Das Gebäude gehört zwar Swift, sie hat dort aber noch nie auch nur eine Nacht verbracht.

Einbruchsversuch mit Maske und Gummihandschuhen

Nur drei Tage vorher, am 17. 4., klickten in Beverly Hills die Handschellen für Julius Sandrock. Die Polizei erwischte ihn als versuchte sich mit Maske und Gummihandschuhen Zutritt zu Taylors Villa zu verschaffen.

Psychisch Kranker mit Messer und Seil

Im Auto des Mannes fand die Polizei ein leeres Pistolenholster, Munition, mehrere paar Handschuhe, ein Messer, mehrere Masken, Seil und Unterlagen eines Psychologen. Sandrock gab an, unter Zwangsstörungen, einer bipolaren Störung, starken Depressionen und manischen Episoden zu leiden. In Colorado ist er wegen Ruhestörung und Abfeuerns einer Waffe verurteilt, wurde jedoch auf Bewährung entlassen.

Taylor Swifts Villa in Beverly Hills:



Stalker kam mit dem Auto - 1.600 Kilometer

Taylor Swifts Security in Beverly Hills rief am 14.3. die Polizei, weil ein auffälliger Mann vor der Villa herumlungerte. Den Cops erzählte der 38-Jährige er sei mit dem Auto gekommen, weil er mit Taylor reden wollte. Die Polizisten hakten nach und kamen drauf, dass er von Colorado mit dem Auto gefahren war - das sind 1.600 Kilometer! Die Ordnungshüter untersuchten das Auto. Was auch immer sie fanden reichte, um den Mann sofort einzusperren.

"Durchreisender" brüllte auf der Mauer nach Taylor

Justin Lilly, der laut Polizei "nur auf der Durchreise" war, versuchte am Sonntagnachmittag, den 11.4. über die knapp über zwei Meter hohe Gartenmauer der Villa in Beverly Hills zu klettern. Dabei brüllte er Taylors Namen. Ihr Wachpersonal verwarnte ihn mehrere Mal, anschließend riefen sie die Polizei. Die sperrten ihn für drei Tage ein, ließen Lilly dann aber wieder laufen.

Bankräuber warf Beute über Taylors Mauer

Anfang April bekam Taylor ein Geschenk der besonderen Art. Bruce Rowley wurde in Ansonia (Connecticut) verhaftet. Er gestand, eine Bank ausgeraubt zu haben. Die Cops konnten die Geschichte bestätigen. Rowley war unbewaffnet in die Bank gegangen, der Kassier hatte ihm eine unbekannte Summe ausgehändigt. Mit dem Geld fuhr er zu Taylors Haus und warf einen Teil der Beute über die Gartenmauer. Er hoffte, sein Herzblatt damit zu beindrucken. Er hatte vorher angerufen, jedoch erfahren, dass sie nicht zuhause war. Einen weitern Batzen der Beute wollte der Bankräuber der Polizei in Ansonia spenden. Ebenfalls, um bei der Sängerin Eindruck zu schinden.

29-Jähriger brach ein, läutetete stundenlang Sturm

Mohammed Jaffar (29) wurde im September 2017 in die Psychiatrie eingewiesen. Davor lungerte er drei Monate lang vor Taylors Haus in Tribeca, New York herum, weil er sie treffen wollte. Einmal läutete er eine Stunde lang Sturm, einmal eine dreiviertelte. Er rief ihr Management über 60 Mal innerhalb von zwei Wochen an und verlangte ein Treffen. Schließlich brach er am 6.2. ein und wurde am Dach des Hauses beobachtet. Man wies ihn ein, bis er verhandlungsfähig ist.





Frank Hoover will Familie "auslöschen"


Frank Andrew Hoover bedrohte nicht nur Taylor, sondern wollte ihre ganze Familie auslöschen. Er schrieb von Mai 2015 bis Oktober 2016 grausige Mails: "Ich habe entschieden, dass wir alle Swifts an einem Tag auslöschen werden, weil ich diesen Virus nicht mehr ertragen kann, den die Tochter verbreitet." In einer weiteren Mail wird ihre Familie als "böse Familie des Teufels bezeichnet", während eine letzte Mail "Fahr zur Hölle, Swift" besagt.

Gegen Gerichtsurteile verstoßen: Jetzt wird er per GPS überwacht

Mehrere Gerichte verhängten immer wieder einstweilige Verfügungen gegen ihn. Obwohl er Abstand halten hätte müssen, verstieß er immer wieder gegen die Auflagen. Erst Anfang April 2018 wurde er schließlich endgültig verurteilt. Eingesperrt ist er zwar immer noch nicht, doch inzwischen wird er per GPS überwacht - zumindest auf ein Jahr. (lam)

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