Teamchef Foda macht vor Ukraine-Duell Arnautovic-Ansage

Teamchef Franco Foda mit einer klaren Ansage zu Marko Arnautovic.
Teamchef Franco Foda mit einer klaren Ansage zu Marko Arnautovic.Picturedesk
ÖFB-Teamchef Franco Foda sorgt vor dem "Finalspiel" gegen die Ukraine für klare Fronten, bestätigte, dass Marko Arnautovic von Beginn an spielen wird. 

Nach seiner Schimpftirade gegen Nordmazedonien war der 32-jährige Stürmer von der UEFA gesperrt worden, musste bei der 0:2-Niederlage gegen die Niederlande zuschauen. Im entscheidenden Duell mit der Ukraine wird Arnautovic aber wieder im Kader stehen. Und gleich beginnen. 

"Ja, er wird spielen. Wir haben uns festgelegt, dass er von Anfang an spielen wird, der Gegner kann sich damit jetzt beschäftigen", schmunzelte ÖFB-Teamchef Foda. Allerdings stellte auch der Deutsche klar: "Man darf nicht den Fehler machen, zu glauben, dass wir nur von ihm abhängig sind. Es geht darum, dass auch andere Spieler Akzente setzen." 

ÖFB spielt auf Sieg

Einen Arnautovic in Topform wird Rot-Weiß-Rot gegen die Elf von Andriy Shevchenko auch benötigen. Nur mit einem Sieg über die Ukraine steht Österreich fix im Achtelfinale der Europameisterschaft. "Die Ausgangsposition ist für beide Mannschaften klar. Wir müssen gewinnen, das ist unsere Intention, so werden wir es auch von der ersten Minute an anlegen", schilderte Foda. 

Gleichzeitig weiß aber auch der Deutsche, dass ein Remis reichen könnte, es mit einer Niederlage aber besonders schwierig werden würde, sich unter den vier besten Gruppen-Dritten zu klassieren. "Man muss die Spielentwicklung abwarten, es gibt aber keine Garantie, dass wir mit einem Punkt weiterkommen. Die anderen Teams wissen dann, wie wir gespielt haben, wir müssen es abwarten", schob Foda die Rechen-Spielchen beiseite. 

Foda will Risiko nehmen

Für einen Sieg müssen freilich Tore erzielt werden. Daran hatte es gegen die Niederlande allerdings gehapert. Der ÖFB verzeichnete einen einzigen Torabschluss. "Jedes Spiel beinhaltet Risiko, wir müssen von Anfang an klarer im Spiel sein. Dazu benötigt es Tore. Entscheidend ist, dass wir in der schwierigsten Zone, wo die Räume noch enger werden, entschlossener zu Werke gehen", erklärte der ÖFB-Teamchef. 

Alaba will "Geschichte schreiben"

Gleichzeitig ließ Foda weitere Überraschungen offen. "Jedes Team spielt anders, es gibt bei uns auch andere Überlegungen." 

Gut möglich also, dass Kapitän David Alaba wieder eine neue Rolle im Team bekommt. Davon unabhängig hat der zukünftige Real-Spieler den Aufstieg im Blick. "Uns ist bewusst, dass das Spiel Final-Charakter hat, wir wollen es für uns entscheiden, um Geschichte zu schreiben ", gab sich der neue ÖFB-Abwehrchef kämpferisch. 

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