Acht der größten Technologiekonzerne der Welt haben sich zu einer gemeinsamen Initiative gegen Internet-Betrug zusammengeschlossen. Unter dem Namen "Online Services Accord Against Scam" wollen Unternehmen wie Google, Microsoft, Meta, Amazon und OpenAI künftig gemeinsam gegen Cyberkriminelle vorgehen.
Konkret wollen die Konzerne untereinander und mit Strafverfolgungsbehörden Informationen über aufkommende Betrugsmaschen austauschen. So soll auf gefälschte Apps, manipulierte Suchergebnisse oder betrügerische Anzeigen rascher reagiert werden können.
Wie computerwoche.de unter Berufung auf Axios berichtet, sind auch neue KI-basierte Schutzinstrumente geplant. Nutzer sollen zudem ein transparenteres Meldeverfahren bekommen und Finanztransaktionen stärker verifiziert werden.
Der Haken an der Sache: Die Vereinbarung ist rechtlich nicht bindend und beruht auf reiner Freiwilligkeit. Kein Unternehmen muss Konsequenzen fürchten, wenn es seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.
Ob die Initiative tatsächlich zu weniger Betrug im Internet führt, bleibt also abzuwarten. Kritiker könnten einwenden, dass ohne rechtliche Verbindlichkeit die Gefahr besteht, dass das Abkommen ein zahnloser Tiger bleibt.