In Bolivien hat ein Bub am Steuer eines Kleinbusses einen schweren Unfall gebaut. Die Polizei gab am Montag bekannt, dass der Wagen von dem Jugendlichen gelenkt wurde. Laut dem leitenden Ermittler Miguel Lipe, der im Lokalfernsehen sprach, geht man derzeit von elf Todesopfern aus. Die Polizei erklärte, dass der Lenker 13 oder 14 Jahre alt sei.
Der Kleinbus krachte laut den Behörden in der Nähe eines Dorfes in der Region Santa Cruz, nahe der Grenze zu Brasilien, gegen einen Baum. Lipe erklärte: Mehrere Insassen seien "offenbar betrunken" gewesen.
Unter den Toten sind laut Polizei vier Minderjährige und sieben Erwachsene. Auch der Bub, der am Steuer saß, hat das Unglück nicht überlebt. Vier weitere Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Auf den Straßen von Bolivien sterben laut Innenministerium jedes Jahr rund 1.400 Menschen. Meistens sind riskantes Fahrverhalten und technische Probleme die Ursache für die tragischen Unfälle.