Hund bellte zu laut

Teenie will Polizei narren, bereut es Sekunden später

Mit teils fadenscheinigen Aussagen konfrontierte eine 17-Jähriger die Polizei nach seiner Festnahme. Dann versuchte er die Beamten auszutricksen.
Michael Rauhofer-Redl
19.08.2026, 11:51
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In Wien-Margareten kam es am frühen Dienstagmorgen zu einem Polizeieinsatz. Wie die Pressestelle der Landespolizeidirektion nun in einer Aussendung mitteilt, wurden zwei Jugendliche gegen 4.15 Uhr von einem Anwohner beobachtet, als sie versucht haben sollen, das Rolltor eines Friseurgeschäfts aufzubrechen.

Anschließend schlugen sie die verglaste Eingangstür eines Gebrauchtwarengeschäftes ein und verschafften sich Zutritt zu dem Geschäft. Der Zeuge verständigte daraufhin den Polizeinotruf.

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Duo festgenommen, ein Verdächtiger machte Probleme

Polizisten des Stadtpolizeikommandos Margareten nahmen einen der mutmaßlichen Täter, einen 16-jährigen Staatsangehörigen der Elfenbeinküste, vor dem Geschäft fest. Er war augenscheinlich stark alkoholisiert. Mit Unterstützung eines Polizeidiensthundes konnte der zweite Tatverdächtige, ein 17-jähriger syrischer Staatsangehöriger, im Inneren des Geschäftes aufgespürt und ebenfalls festgenommen werden.

Im Zuge seiner Festnahme beschimpfte der 17-Jährige die Beamten und beklagte sich über das vermeintlich zu laute Bellen des Polizeidiensthundes. Zudem klagte er über Schmerzen an den Handgelenken, da die angelegten Handfesseln seiner Ansicht nach zu eng seien. Als ein Polizist daraufhin bereit war, die Handfesseln etwas zu lockern, versuchte der Jugendliche, den Beamten zu treten.

Beide Verdächtige in Haft

Dieser konnte dem Tritt ausweichen. Anschließend klagte der 17-Jährige über Schmerzen im Brustbereich und gab an, keine Luft zu bekommen. Die Polizisten legten ihm daraufhin die Handfesseln vor dem Körper an. Diesen Umstand nutzte der Jugendliche für einen Fluchtversuch.

Dieser endete allerdings bereits nach etwa drei Metern, als die Beamten ihn erneut anhalten konnten. Im Inneren des Gebrauchtwarengeschäftes stellten die Polizisten einen Fahrradsattel sicher, mit dem die Jugendlichen die Scheibe eingeschlagen haben dürften. Beide Beschuldigten wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht.

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