Es geht ums Geld

Tennis-Stars planen vor French Open den Boykott

Vor dem Start der French Open bleibt die Stimmung angespannt. Die ganz großen Tennis-Stars planen für Freitag sogar einen Boykott.
Sport Heute
22.05.2026, 06:58
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Tennis-Asse fordern beim zweiten Grand Slam des Jahres mehr Preisgeld. Und um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, kündigten die Stars für Freitag nun einen Boykott an. Da sind nämlich die obligatorischen Pressekonferenzen vor dem Start des Sandplatz-Klassikers angesetzt. Die Stars wollen diese aber nach genau 15 Minuten beenden, berichtet unter anderem der "Guardian".

Damit spielen die Tennis-Asse auf die Ausschüttung des Preisgeldes durch die Veranstalter des zweiten Grand Slams des Jahres an. Rund 15 Prozent der gesamten Einnahmen würden an die Tennis-Asse bezahlt werden – für die Stars zu wenig. Aryna Sabalenka, Jannik Sinner und Co. führten deshalb eine Protestwelle an. Zwar waren die Preisgelder im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 Prozent angehoben worden. Dies besänftigte die Stars aber nicht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die French Open zahlen insgesamt knapp 62 Millionen Euro an Preisgeldern aus, Sieger und Siegerin bekommen 2,8 Millionen Euro, für die erste Runde werden 87.000 Euro ausbezahlt. Die Tennis-Asse fordern allerdings eine höhere Beteiligung an den Einnahmen.

Dem Bericht zufolge hätten die Stars jedenfalls das Regelwerk genau studiert, würden ihre Aktivitäten deshalb auf ein Minimum zurückschrauben und so möglichen Strafen entgehen. Alle Spieler und Spielerinnen, die keine offizielle Pressekonferenz haben, wurden ebenso zum Boykott von offiziellen Aktivitäten aufgefordert. Die Asse hätten beschlossen, "Dienst nach Vorschrift" zu machen. Eine Teilnahme an den Protesten sei aber freiwillig. Sogar ein Streit bei Grand Slams steht im Raum. Die Stars haben die Grand-Slam-Turniere aufgefordert, bis 2030 22 Prozent der Einnahmen als Preisgelder auszuzahlen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 22.05.2026, 06:58
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen