Tennisverein-Schütze bekommt 20 Monate

Bild: Monatsrevue

Im Juli 2013 ballerte nach einem Streit im Wimpassinger Tennisklub ein inzwischen 46-jähriger Burgenländer auf einen Wiener. Nun bekam er für seine mutmaßliche Tat vor Gericht die Rechnung präsentiert: 20 Monate unbedingte Haft, urteilte die Richterin. Der Schütze entschuldigte sich beim Opfer, einem Zeugen und der gesamten Ortschaft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

ein inzwischen 46-jähriger Burgenländer auf einen Wiener. Nun bekam er für seine mutmaßliche Tat vor Gericht die Rechnung präsentiert: 20 Monate unbedingte Haft, urteilte die Richterin. Der Schütze entschuldigte sich beim Opfer, einem Zeugen und der gesamten Ortschaft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

"Ich will mich noch einmal entschuldigen für das Leid, das ich dir angetan habe", sagte der Angeklagte, bevor Richterin Birgit Falb das Urteil verkündete. Sein Anwalt Werner Tomanek meinte zuvor noch, man solle bei der Strafbemessung "die Kirche hier im Dorf lassen". Falb begründete das harte Urteil trotz mehrerer Milderungsgründe damit, dass die schwere Körperverletzung für das Opfer lebenslange Folgen haben werde. Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab. Die Verteidigung verzichtete auf Rechtsmittel.

Mit drei Schüssen verletzte der Mann seinen Widersacher damals. Der Wiener schubste den Burgenläder aus der Kantine des Tennisvereins, nachdem er dort spät nachts auf einem Vereinsfest ausfällig wurde. Der spätere Schütze ging daraufhin nach Hause, holte seine Waffe und holte den Wiener unter dem Vorwand sich entschuldigen wollen, von der Feier. Stattdessen zückte er allerdings seine Faustfeuerwaffe. Der und soll dem Waffenbesitzer dabei die Nase gebrochen haben.

APA/red.

 

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