Bei einer Razzia in Dänemark hat die Polizei vier mutmaßliche Terroristen festgenommen, die sich der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) angeschlossen haben sollen. Auch Waffen und Munition seien beschlagnahmt worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit.
Bei einer Razzia in Dänemark hat die Polizei vier mutmaßliche Terroristen festgenommen, die sich der angeschlossen haben sollen. Auch Waffen und Munition seien beschlagnahmt worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit.
Bei mehreren Hausdurchsuchungen im Umkreis von Kopenhagen stellten Beamte der dänischen Sicherheitsbehörden Waffen und Munition sicher. Vier mutmaßliche Unterstützer der IS-Terrormiliz wurden festgenommen. Sie sollten offenbar Anschläge in Dänemark ausführen. Ob es sich um Asylwerber oder Syrien-Heimkehrer, die im dortigen Bürgerkrieg gekämpft haben, handelt, ist derzeit noch unklar.
Keine Details über Terror-Pläne
Die Behörden gaben keine Details zu Plänen der Festgenommenen an. Ob es bereits konkrete Terror-Pläne oder gar einen unmittelbar bevorstehenden Anschlag gab, ist ebenfalls nicht bekannt. Die Operation sei allerdings noch am Laufen, weitere Festnahmen seien derzeit nicht ausgeschlossen.
Zumindest einer der vier Festgenommenen soll den Behörden als IS-Sympathisant bekannt und angeklagt gewesen sein. Im Mai hätte der Prozess gegen ihn beginnen sollen.
Dänischer Geheimdienst wachsam
Die dänischen Sicherheitskräfte befinden sich nicht er seit den in erhöhter Alarmbereitschaft. Im Februar vergangenen Jahres starben zwei Menschen bei einem Terroranschlag in Kopenhagen.
laut dem dänischen Geheimdienst sollen sich mehr als 125 Menschen aus Dänemark den IS-Dschihadisten angeschlossen und in Syrien und dem Irak gekämpft haben. Etwa 60 davon seien in ihre Heimat zurückgekehrt.