Welt

Terrorverdacht auf der "MSC Fantasia": Schiff umgele...

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:04

4.000 Passagiere sitzen seit Freitagnacht auf der "MSC Fantasia" vor Kreta fest. Weil Informationen durchsickerten, dass entweder verdächtige Passagiere oder gar Sprengstoff an Bord sei, wurde der Kurs des Riesen-Kreuzfahrtschiffs geändert. Nun liegt es in der Bucht von Souda auf Kreta.

4.000 Passagiere sitzen seit Freitagnacht auf der "MSC Fantasia" vor Kreta fest. Weil Informationen durchsickerten, dass entweder verdächtige Passagiere oder gar Sprengstoff an Bord sei, wurde der Kurs des Riesen-Kreuzfahrtschiffs geändert. Nun liegt es in der Bucht von Souda auf Kreta. 

Geplant gewesen wäre, dass die "MSC Fantasia" von Haifa zum Hafen Iraklion auf Kreta fährt. Laut der griechischen Zeitung "To Vima" brachte die Terrorwarnung die Verantwortlichen dazu, das Kreuzfahrtschiff nach Souda umzuleiten. Sowohl die griechische als auch die amerikanische Kriegsmarine hat dort Stützpunkte. 

lag das Kreuzfahrtschiff am Samstagnachmittag noch immer vor Kreta.

Crew: "Schlechtwetter und Bobenalarm-Übung"

"Focus Online" hat mit einem Passagier gesprochen. "Wir haben von einem Verdacht auf Sprengstoff an Bord nichts mitbekommen", sagte dieser. Er habe keine Einsatzkräfte gesehen. "Die Crew hat uns gesagt, es sei wegen schlechten Wetters gedreht worden und es habe eine Bombenalarm-Übung gegeben."

Der Passagier bestätigte griechische Medienberichte, wonach es einen Toten an Bord gab. "Das war ein deutscher, der schwer herzkrank war", schilderte der Zeuge dem deutschen Online-Portal. Griechische Zeitungen hatten den Todesfall ebenfalls als Grund für den Kurswechsel in Erwägung gezogen.

Die "MSC Fantasia" ist das neuntgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen