In den Nutzungsbedingungen ist's klar geregelt: Sein Netflix-Konto darf man nur mit Personen teilen, die im gemeinsamen Haushalt leben. Alles andere ist illegal. Allein in den USA halten sich aber, so wird geschätzt, 30 Prozent der User nicht daran und geben ihr Passwort an Freunde und Bekannte weiter. Das hat Netflix bisher stillschweigend geduldet.
Jetzt ist vorerst in Chile, Peru und Costa Rica Schluss damit. Wer weiter mit Haushaltsfremden seinen Zugang teilen will, muss draufzahlen. In Costa Rica etwa sind es 2,70 Euro. Im Standard-Tarif darf man dafür ein Extra-Mitglied einladen, beim Premium-Abo zwei. Der Eingeladene erhält dafür im Gegenzug ein eigenes Konto mit einem eigenen Passwort. Wird wohl auch bei uns so kommen …