Tests für Politiker gestartet, aber gab es Verweigerer?

Im Linzer Landhaus wurde eine Teststraße eingerichtet. Vor der Landtagssitzung am Donnerstag wird im Ursulinenhof getestet.
Im Linzer Landhaus wurde eine Teststraße eingerichtet. Vor der Landtagssitzung am Donnerstag wird im Ursulinenhof getestet.picturedesk.com
Oberösterreichs Spitzenpolitiker werden ab jetzt regelmäßig getestet. Am Donnerstag wurde mit 66 Personen gestartet. 

Die Corona-Pandemie schränkt auch die Politik ein. Ein Treffen mit vielen Personen – so einfach wie früher geht das nicht mehr. Betroffen sind davon beispielsweise Ausschuss-Sitzungen. 

Seit vergangener Woche wird deshalb vor solchen großen Treffen der Spitzenpolitiker getestet. Freiwillig natürlich. Startschuss war am Donnerstag. Da standen Ausschuss-Sitzungen auf dem Programm. 

Freiwilliger Schnelltest

Davor konnten sich die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter in einer Teststraße des Roten Kreuzes freiwillig auf Corona per Antigen-Schnelltest testen lassen. Einige Abgeordnete waren davon ausgenommen, weil sie in den vergangenen drei Monaten positiv getestet worden sind. 

66 machten mit

Insgesamt 66 Personen nahmen laut Landtagsdirektor Wolfgang Steiner am Donnerstag teil. Am Wochenende machte dann unter den Abgeordneten ein Gerücht die Runde. Angeblich wollte sich eine Abgeordnete oder ein Abgeordneter demonstrativ nicht testen lassen. Handhabe gibt es dagegen nicht. Nur die Vorbildwirkung ist fraglich...

Test-Verweigerung?

Die Landtagsdirektion wollte oder konnte die "Test-Verweigerung" übrigens weder bestätigen noch dementieren.

Nächste Woche geht es jedenfalls weiter. Da ist Landtagssitzung im Ursulinenhof. Dort wird laut Steiner auch die Teststraße eingerichtet. 120 Tests wurden besorgt. Für die 56 Abgeordneten, Mitarbeiter, Journalisten. 

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