Teuerung – dafür bekommen Lehrlinge 1.500 € von Staat

Die Regierung greift im Zuge eines neuen Pakets Lehrlingen unter die Arme. 
Die Regierung greift im Zuge eines neuen Pakets Lehrlingen unter die Arme. Getty Images/iStockphoto
Die Regierung stellt ein neues Teuerungspaket auf die Beine. Davon sollen speziell Lehrlinge profitieren. Die Details gibt es hier: 

Im Zuge einer Sitzung des Rats "Neue Arbeitswelten" im Ministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort hat die Bundesregierung eine neue Anti-Teuerungsmaßnahme fixiert. Dabei handelt es sich um eine Verlängerung des Digi-Schecks bis 2024. Damit greift die Regierung nun auch Lehrlingen unter die Arme. 

Pro Lehrling und Kalenderjahr werden bis zu 3 Kursmaßnahmen in der Höhe von jeweils maximal 500 Euro gefördert. Somit beträgt das maximale Fördervolumen pro Lehrling 1.500 Euro im Jahr. Die Fokussierung auf die thematischen Schwerpunktthemen Digitalisierung, Klimaschutz und Internationalisierung ermöglicht es den Lehrlingen, wichtige Zukunftskompetenzen für aufstrebende Branchen zu erwerben und dadurch die eigene Attraktivität für den Arbeitsmarkt zu steigern.

Kocher will auf Zukunftsskills setzen

Minister Martin Kocher will Lehrlingen damit den Erwerb von weiteren Skills erleichtern. "Auf diesem Weg können Lehrlinge Förderungen bis zu einer Höhe von 1.500 Euro pro Jahr für zusätzliche Qualifizierung in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz und Internationalisierung erhalten. Damit bieten wir die Möglichkeit, dass neben der Ausbildung im Rahmen der Lehre auch weitere Zukunftskompetenzen erworben werden können", betonte Kocher am Dienstag. 

Im Zuge der Tagung wurde der Rat, in dem regelmäßig wichtige Zukunftsthemen und mögliche Lösungsansätze diskutiert werden, laut Ministerium zudem um zwei neue Expertinnen aus den Bereichen Startups und Lehrlingsausbildung erweitert.

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So viele Menschen sind aktuell arbeitslos

Aktuell sind 298.483 Personen beim AMS arbeitslos oder in Schulung gemeldet: 228.038 Personen davon sind arbeitslos.  70.445 Personen davon nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. Somit ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zur Vorwoche um 1.622 Personen gesunken. Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit belaufen sich derzeit auf 28.083 Personen.

Das Wachstum des österreichischen BIP für 2022 wird trotz der anhaltenden Krisen von der OECD mit 3,6 Prozent und von der OeNB mit 3,8 Prozent prognostiziert. Der wöchentliche BIP-Indikator der OECD weist für die vorletzte Woche vom 5. bis 12. Juni ein Wirtschaftswachstum von 4,7 Prozent auf.

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