Kaum ein Österreicher macht sich aktuell keine Sorgen darüber, wie er in der Inflation sich sein Leben noch leisten soll. Steigende Preise und kein Ende in Sicht – laut einer vom Meinungsforschungsinstitut Unique research, für das aktuell erscheinende Nachrichtenmagazin "profil" durchgeführten Umfrage empfinden 29 Prozent der 500 Befragten die Teuerungen bei Lebensmitteln und Energie als "sehr große" finanzielle Belastung.
Weitere 41 Prozent der Befragten haben mit den massiven Teuerungen "eher schon" ein Problem. 22 Prozent gaben demgegenüber an, "eher kein" Problem zu haben, lediglich 4 Prozent Prozent sahen "überhaupt keines" – und 4 Prozent machten keine Angaben. Die Schwankungsbreite bei der aktuell durchgeführten Online-Befragung beträgt laut Bericht +/- 4,4 Prozentpunkte.
Interessant ist dabei auch eine andere Beobachtung, denn: Unterschiedlich fällt die Beurteilung je nach Parteipräferenz aus. Während die Inflation gleich 50 Prozent der FPÖ-Wählerinnen und Wähler – also jeden zweiten Anhänger der Freiheitlichen – nach Eigeneinschätzung finanziell äußerst stark belastet, sind die Werte bei allen anderen Parteien teils weit geinger.
Bei der SPÖ-Klientel geben 31 Prozent, also nicht einmal jeder Dritte, an, stark von den Teuerungen betroffen zu sein. Bei den Grünen sind es nur 16 Prozent, bei der ÖVP gar nur 13 Prozent. "Die Stichprobengröße der NEOS-Wähler war gering für eine Darstellung", heißt es dazu vom "profil".