Teufel freut sich über Öffnung der Kirchen

Reinhard Teufel ist niederösterreichischer Landtagsabgeordneter und war Kabinettschef des früheren Innenministers Herbert Kickl.
Reinhard Teufel ist niederösterreichischer Landtagsabgeordneter und war Kabinettschef des früheren Innenministers Herbert Kickl.Bild: picturedesk.com
Lob über den Neustart der Gottesdienste kommt aus den ungewöhnlichsten Ecken: Ein Vertreter der FPÖ freut sich besonders.

Gottesdienste und die Feiern aller anderen Religionsgemeinschaften dürfen ab 15. Mai unter strengen Auflagen wieder stattfinden. Das verkündeten Kardinal Christoph Schönborn und Ministerin Susanne Raab (ÖVP) am Donnerstag.

Teufel gefällt's

Wer sich besonders darüber freut, ist Herr Teufel. Reinhard Teufel, Landtagsabgeordneter für die FPÖ in Niederösterreich. Er meint, die Regierung sei damit seiner Forderung nachgekommen.

Teufel hielt die Öffnung der Kirchen in Zeiten der Krise nämlich schon am 17. April angebracht: "In schwierigen Zeiten benötigen die Menschen spirituellen Zuspruch und Trost", schrieb er damals und zitierte die Bibel.

Nicht unbekannt

Wem der Name Teufel bekannt vorkommt, der erinnert sich vielleicht noch daran, dass der 40-Jährige im Innenministerium von Herbert Kickl als Kabinettschef tätig war.

Diese Tätigkeit brachte ihm auch einen Auftritt vor dem BVT-Untersuchungsausschuss ein und den Verdacht, er habe "intensiven" Kontakt zum "Identitären"-Sprecher Martin Sellner gepflegt. Teufel wies dies zurück und sah einen "Skandalisierungsversuch", auch Kickl verteidigte seinen Parteikollegen.

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