Nicht nur Energie und Wohnen, sondern auch der Erhalt eines Autos ist in Zeiten der Inflationskrise teuer geworden. Neben derzeitigen Spritpreisen von rund 1,50 (Benzin) und 1,70 Euro (Diesel) pro Liter und gestiegenen Versicherungsprämien sind auch die Kosten bei Reparaturen empfindlich gestiegen. Ebenfalls kostspielig: Ersatzteile und Autozubehör.
Das bekam jetzt auch ein Pensionist (71) aus dem Wienerwald deutlich zu spüren. Als er bemerkte, dass die Scheinwerfer-Lampen seines Mitsubishi nicht mehr funktionstüchtig waren, fuhr er mit seinem Pkw in die Werkstatt. "Selbst das Lamperl tauschen ist bei den heutigen Autos ja so gut wie unmöglich", schildert er seine Entscheidung, den Tausch einem Mechaniker zu überlassen. Und gut war's denn: "Was da herumgeschraubt werden musste, wegen einem Lamperl. Bei den Autos von früher war das noch einfach", so Manfred R. (Name geändert, Anm.).
„Was da herumgeschraubt werden musste, wegen einem Lamperl. Bei den Autos von früher war das noch einfach.“
Verrechnet wurden dem 71-Jährigen nur die getauschten Lamperln: zwei Xenon-Lampen und zwei Stück H11-Lampen. Doch bei der Rechnung musste der Niederösterreicher erstmal schlucken. "Sie machte 244 Euro aus. 75 Euro netto pro Xenon-Lampe und je 27 Euro für die H11-Lampen. Mit so einem Betrag hatte ich nicht gerechnet, auch wenn ich weiß, dass Xenon-Lampen nicht billig sind", schüttelt der Pensionist den Kopf.
"Arbeitszeit wurde seitens der Fachwerkstätte freundlicherweise keine verrechnet", so der 71-Jährige, der nun hofft, dass es bei einem einmaligen Austausch bleibt.