Wie die Band am Freitag auf ihrer offiziellen Webseite mitteilte, ist Perry Bamonte am Donnerstag nach kurzer, schwerer Krankheit zu Hause friedlich eingeschlafen. Er war seit den 1980er-Jahren eng mit The Cure verbunden und zuletzt wieder fixer Bestandteil der Gruppe. Er ist 65 Jahre alt geworden.
"Mit großer Traurigkeit bestätigen wir den Tod unseres lieben Freundes und Bandkollegen Perry Bamonte, der über Weihnachten nach kurzer Krankheit zu Hause gestorben ist", heißt es in der Stellungnahme der Band. Bandgründer Robert Smith, Simon Gallup und Jason Cooper erinnern sich: "Still, intensiv, intuitiv, konstant und hoch kreativ – 'Teddy' war ein warmherziger und wichtiger Teil der Cure-Geschichte."
Bamonte kam 1984 durch seinen jüngeren Bruder, der damals Tourmanager war, erstmals in Kontakt mit der Band. Zunächst kümmerte er sich als Gitarrentechniker um die Auftritte. 1990 wurde er dann fixes Mitglied und spielte Gitarre, sechssaitigen Bass und Keyboard auf den Alben "Wish", "Wild Mood Swings", "Bloodflowers", "Acoustic Hits" und "The Cure". In den folgenden 14 Jahren stand er mit The Cure über 400 Mal auf der Bühne.
Nach seinem Ausstieg im Jahr 2005 spielte Bamonte unter anderem bei der britischen Rockband Love Amongst Ruin rund um Steve Hewitt (bekannt von Placebo). 2019 wurde er gemeinsam mit The Cure in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Vor zwei Jahren kehrte Bamonte überraschend zur Band zurück. In den darauffolgenden zwei Jahren spielte er noch rund 90 weitere Konzerte – darunter das große Abschlusskonzert "Show Of A Lost World" am 12. November 2024 in London. Die Band schreibt: "Einige dieser Shows gehörten zu den besten in der Geschichte der Gruppe."
"Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie. Er wird sehr schmerzlich vermisst werden", endet das Statement der Band.