Seit über vier Jahrzehnten gilt die britische Formation rund um Frontmann Andrew Eldritch als Legende. Hits wie "Temple of Love", "This Corrosion" und "More" zählen noch immer zu den Favoriten auf den Tanzflächen.
Im Herbst kommen The Sisters of Mercy gleich zwei Mal nach Östereich: Am 27. Oktober in die Wiener Gasometer und am 30. Oktober – einen Tag vor dem Gruselfest Halloween – ins Event Center nach Hohenems. Der Vorverkauf hat bereits gestartet.
Die Band hat in den 1980er-Jahren den Sound und das gesamte Erscheinungsbild einer ganzen Epoche geprägt. Obwohl Eldritch sich selbst nie als Teil der Gothic-Szene sah, lieferte seine Band die absolute Blaupause für dieses Genre.
Statt eines echten Schlagzeugers nutzte die Band die programmierbare Drummaschine "Doktor Avalanche". Dieser kalte, unerbittliche und mechanische Takt wurde in Kombination mit treibenden Basslinien zum Markenzeichen.
Mit Alben wie "First and Last and Always" oder "Floodland" (feiert im nächsten Jahr das 40. Jubiläum) machten sie den Gothic Rock massentauglich und beeinflussten die dunkle Musikszene nachhaltig
Vor allem das Genre des Gothic Metal wurde tief geprägt. Bands wie Paradise Lost, Type O Negative, Cradle of Filth oder Tiamat orientierten sich an Eldritchs tiefer Gesangsstimme und der melancholischen Atmosphäre.