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Thiem gibt zu: "Es war ein Schlendrian drinnen"

Dominic Thiem ist im Aufwind. Er gibt selbstkritisch zu, in einer Komfortzone gewesen zu sein. "Jetzt habe ich ein paar Gänge höher geschalten."
Martin Huber
25.04.2023, 11:18
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Dominic Thiem schlägt diese Woche beim Masters-1000-Turnier in Madrid auf. Nach dem Auftaktduell mit Kyle Edmund (GB, live Sky) könnte es in Runde zwei zum Tennis-Hit mit Stefanos Tsitsipas (GR) kommen.

Im Interview mit ServusTV meinte der US Open-Sieger von 2020 selbstkritisch, dass sich vor der Trennung von Nicolas Massu "ein gewisser Schlendrian" bei ihm eingeschlichen hatte. "Da war ich in einer Komfortzone. Jetzt habe ich ein paar Gänge höher geschalten."

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Die Trennung von Massu, der ihn bis auf Platz drei Weltrangliste führte, sei dann von beiden Seiten ausgegangen. "Wir haben beide gemerkt, dass wir eine neue Herausforderung brauchen oder einen neuen Input, nicht nur ich. Das hat dann gut gepasst. Es war auch ein Glück, dass ich dann so schnell wieder jemand Neuen gefunden habe."

Aktuell wird Thiem vom Deutschen Benjamin Ebrahimzadeh gecoacht. Das Trainingspensum wurde sofort erhöht. Die Zusammenarbeit wurde einmal bis zu den French Open fixiert.

Mit dem Deutsch-Iraner habe er sich beim Turnier in Estoril lange über sein Tennis unterhalten. "Benni hat mir gesagt, wie er sich vorstellt, wie ich spielen muss, um wieder erfolgreich zu sein. Ich habe gemerkt, dass das richtig ist und was in mir anspricht. Wir haben deutlich die Trainingsumfänge und die Intensität erhöht und das ist zur Zeit genau das, was ich brauche."

Thiem sieht einen Aufwärtstrend. "Die Niederlagen in den letzten zwei Wochen waren gegen Spieler, die zur Zeit zu den Besten der Welt gehören. Holger Rune und Taylor Fritz. Es war auch da wichtig zu sehen, was noch fehlt. Ich habe in den zwei Matches gegen Top-Ten-Spieler einen Fortschritt gesehen und darum geht es."

Sein positives Fazit: "Ich kann wieder viele Leute schlagen. Ich sehe die Dinge jetzt wieder viel positiver, weil die letzten Wochen haben mir viele Fortschritte gezeigt. In einigen Phasen habe ich gesehen, dass das sehr nahe wieder an richtig guten Zeiten dran ist."

Die Arbeit mit einem Mentaltrainer habe dabei geholfen, seinen Beruf und das Privatleben strikter zu trennen. "Das hilft sicher. Speziell das Tennis vom Privatleben zu trennen, und nicht es komplett miteinander zu verweben. Das ist auch wichtig fürs generelle Wohlbefinden."

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