Tierfreundin fütterte Spatzen: Seniorin drohte Hafts...

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Gut gemeint, aber schlecht ausgegangen ist diese Aktion für Tierfreundin Olga C. (71). Die Wienerin fütterte in der Brigittenau Spatzen. Sie erhielt eine Strafverfügung wegen "Verunreinigung".

Gut gemeint, aber schlecht ausgegangen ist diese Aktion für Tierfreundin Olga C. (71). Die Wienerin fütterte in der Brigittenau Spatzen. Sie erhielt eine Strafverfügung wegen "Verunreinigung".

Die Pensionistin hat ein großes Herz für Vögel. Als Olga C. an einem schönen Tag zu Mittag in der Vorgartenstraße (Brigittenau) unterwegs war und die vielen Spatzen sah, kaufte sie extra Reis im Supermarkt und wollte ihn gekocht an die Vögel im begrünten Hof eines Gemeindebaus verfüttern. Doch sie wurde erwischt: Die MA 58 (Wasserrecht) verlangte 75 Euro von der Wienerin, denn wer "Reis auf den Boden" wirft, begeht einen Verstoße gegen das Wiener Reinhaltegesetz!

Wer nicht zahlt, dem drohen zwölf Stunden Ersatzfreiheitsstrafe! C. fühlt sich missverstanden: "Ich habe doch nur Spatzen gefüttert", sagt sie zu "Heute". Sie habe außerdem erwartet, "dass ich bei einer Verwaltungsübertretung zuerst verwarnt werde" – und nicht sofort gestraft.

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