Tierquälerei: Schafe leben ohne Trinkwasser im Dreck

Schwere Vorwürfe gegen einen Landwirten in Pöchlarn (Bez. Melk), er soll 17 Schafe unter widrigsten Bedingungen eingesperrt haben.

Eine Spaziergängerin entdeckte vergangene Woche eine Herde völlig verwahrloster Schafe auf einem abgelegenen Grundstück in der Nähe von Pöchlarn und berichtet von widrigsten Umständen. "Die Tiere haben keinen richtigen Unterstand, sind offenbar seit Monaten Wind, Regen, Schnee und Kalte ausgesetzt, auf dem Rucken der Schafe hat sich schon Moos gebildet", berichtet die Augenzeugin.

Viele der Tiere seien verletzt, es gebe keinen Zugang zu frischem Wasser, lediglich eine Wanne voll mit Algen sei im Gehege. Gefressen werde aus einem zerfetzten Ballen. "Dieser liegt zur Ganze im Morast und hat einen undefinierbaren, matschigen und ubel riechenden Inhalt", erzählt die Frau, die aus Angst vor dem Landwirten lieber anonym bleiben will.

Der Fall wurde bereits bei der zuständigen Melker Amtstierärztin Silvana Häupl gemeldet. Die bestätigt auf "Heute"-Nachfrage: "Ja, wir wurden informiert. Der Fall ist Bearbeitung, wir werden uns das genau anschauen – wie auch alle anderen Fälle, die bei uns gemeldet werden."

(min)

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