Tierschützer retten zehn Tauben-Babys

Nach einem Brand konnten in einem Einfamilienhaus in Allerheiligen knapp 50 Tauben aus einer Voliere gerettet werden. Darunter waren auch zehn Küken, die nun mit dem Fläschchen großgezogen werden müssen. 

Bei einem verheerenden Brand in einem Einfamilienhaus in Allerheiligen (Bez. Perg) konnte ein Bewohner (67) wie berichtet nur noch to aus dem Gebäude geborgen werden. Wie sich nun herausstellte, besaß der 67-Jährige eine Voliere mit einer größeren Anzahl an Brieftauben.

Aus diesem Grund wurden wenige Tage nach dem verherrenden Brand Mitarbeiter der Tierschutzstelle Freistadt zu dem Haus beordert. Dort angekommen, bot sich den Rettern aber ein anderes Bild als erwartet. Denn die Voliere war so groß wie das gesamte Haus, schreiben die Tierschützer auf ihrer Facebookseite. Am Dachboden konnten die Vögel ein- und ausgehen. 

Einige Vögel befanden sich im Freien

Der Käfig war aufgezwickt und beschädigt. Einige der Vögel befanden sich noch im Freien. 

Nach Rücksprache mit dem Sohn des Verstrobenen schafften es die Helfer nach einigen Minuten durch das stark beschädigte Haus bis auf den Dachboden. Dort fanden sie dann 45 Tauben. Unter den Findlingen befanden sich auch zehn teils erst einen Tag alte Küken.

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Die Tiere wurden von den Mitarbeitern zur Tierschutzstelle nach Freistadt gebracht. Die Taubenkücken sind zum Teil in einem sehr schlechten Zustand und werden nun von den Tierschützern händisch aufgezogen. In regelmäßigen Abständen brauchen die Taubenbabys ihr Fläschchen. Jetzt heißt es Daumen drücken, damit auch alle durchkommen.

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