Tierschützer Ric O'Berry seit 18 Tagen in Haft

Der ehemalige Flipper-Trainer, Delfinschutzaktivist und Protagonist des Oscar-gekrönten Dokumentarfilms "Die Bucht", Ric O'Berry, sitzt seit 18 Tagen in Japan in Haft. Tierschützer protestieren, sie sehen demokratische Grundregeln verletzt.

Der ehemalige Flipper-Trainer, Delfinschutzaktivist und Protagonist des Oscar-gekrönten Dokumentarfilms "Die Bucht", Ric O'Berry, sitzt seit 18 Tagen in Japan in Haft. Tierschützer protestieren, sie sehen demokratische Grundregeln verletzt.

Die Behörden in Japan begründen die Einreiseverweigerung damit, dass O'Berry den Touristen-Status nicht erfülle. Ric O'Berry ist bekannt dafür, dass er Aktivitäten anprangert, bei denen Delfinen Leid zugefügt wird. Darin orten seine Anhänger nun eher den Grund, weshalb er festgehalten wird.

Was am 18. Jänner dieses Jahres auf dem Tokioter Flughafen Narita als Routine-Kontrolle begann, eskalierte total: Aus der Kontrolle wurde ein Verhör, dann kam O'Berry drei Tage in Schubhaft. Als sich der 75-Jährige weigerte, an Bord eines Fliegers zu gehen, der ihn zurück in die USA bringen sollte, wurde er festgenommen.

In einer Pressemitteilung der Tierschützer heißt es: "Der 75-jährige Aktivist ist schon knapp drei Wochen in Haft (mit 5.2. sind es 18 Tage). Der einzige Grund: seine kritische Haltung gegenüber der Bejagung von Delfinen."

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